SATZUNG

Satzung

Satzung der Internationalen Hegel-Gesellschaft e.V.

 

Der Verein „Internationale Hegel-Gesellschaft e.V.“ stellt sich die Aufgabe, das geistige Erbe Hegels zu pflegen, die Philosophie Hegels in ihrer geschichtlichen Entwicklung und in ihren vielfältigen Beziehungen zu vorhergehenden und nachfolgenden Theorien kritisch zu erforschen und darzustellen, die aktuelle Bedeutung Hegels und des Hegelschen Denkens herauszuarbeiten sowie insbesondere die mit dem Namen Hegels eng verknüpfte dialektische Methode in all ihren Erscheinungsformen und in ihrer Anwendung wissenschaftlich zu untersuchen und fortzubilden.

 

Vereinszweck ist, allen Wissenschaftlern, die sich im Sinne dieser Aufgabenstellung auf Hegel beziehen, ein Forum zu bieten. Der Vereinszweck soll durch Kongresse, Veröffentlichungen, Vorträge, Diskussionen und Berichte sowie durch persönliche Kontakte zwischen den Mitgliedern gefördert werden.

 

Sitz des Vereins ist Berlin.

 

Die Organe des Vereins sind

– die Mitgliederversammlung,

– der Beirat,

– der Vorstand.

 

In jedem zweiten Kalenderjahr, beginnend 1984, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der der Geschäftsführende Vorstand mindestens 4 Wochen zuvor unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einlädt.

 

Der Mitgliederversammlung obliegt die Genehmigung des Tätigkeitsberichts des Vorstands, die Wahl von Beirat und Vorstand sowie die eventuelle Wahl eines Ehrenvorsitzenden, die Festsetzung der Mitgliederbeiträge und Satzungsänderungen.

 

Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit und ist beschlußfähig, wenn sie entsprechend der Satzung einberufen wurde und mindestens 7 Mitglieder anwesend sind. Satzungsänderungen können nur mit Zweidrittelmehrheit der Stimmen aller Mitglieder beschlossen werden; in diesem Fall ist schriftliche Stimmübertragung zulässig.

Der Beirat besteht aus höchstens 15 Personen. Er soll aus Angehörigen möglichst vieler verschiedener Staaten zusammengesetzt werden, die die Arbeit des Vereins in ihrem Staat bzw. ihrer Umgebung fördern und repräsentieren, sowie den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützen. Der Beirat tritt auf schriftliche Einladung des Vorstands zusammen.

 

Der Vorstand hat den Beirat einzuberufen

– vor jeder Mitgliederversammlung

– auf schriftlichen Antrag eines Drittels der Beiratsmitglieder.

 

Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern, die aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden bestellen. Dieser vertritt zusammen mit je einem weiteren Mitglied des Vorstands den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Eine Willenserklärung, die gegenüber dem Verein abgegeben wird, muß gegenüber diesem Vorsitzenden des Vereins und einem der beiden weiteren Mitglieder des Vorstands abgegeben werden. Zur Zeit [zum Zeitpunkt der Gründung 1983] amtier[t]en als Mitglieder des Vorstands:

Professor Dr. Heinz Kimmerle (als Vorsitzender)

Professor Dr. Wolfgang Lefèvre

Professor Dr. Rudolf Meyer

 

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Beirats sind protokollarisch festzuhalten. Das Protokoll muß von einem Mitglied des Vorstands unterschrieben sein.

Mitgliedschaft kann jede Person schriftlich beantragen, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und den Vereinszweck unterstützen will. Auch juristische Personen, Universitäten, Institute und Vereinigungen können die Mitgliedschaft erwerben. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Der Austritt aus dem Verein kann jeweils nur mit Wirkung zum Jahresende erfolgen.

 

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 50,- EUR für das Kalenderjahr (enthält das Abonnement des Hegel-Jahrbuchs), für Studenten und Erwerbslose 10,- EUR (Hegel-Jahrbuch kann optional erworben werden). Im übrigen gelten die Bestimmungen des BGB.

 

DIESE SATZUNG WURDE VON DEN GRÜNDUNGSMITGLIEDERN DER INTERNATIONALEN HEGEL-VEREINIGUNG e. V. AM 17. FEBRUAR 1983 IN BERLIN (WEST) BESCHLOSSEN.

 

UNTERSCHRIFTEN DER GRÜNDUNGSMITGLIEDER:

Wilhelm Raimund Beyer, Salzburg

Karol Bal, Wroclaw,

Rudolf Meyer, Zürich

Heinz Kimmerle, Rotterdam

Peter Damerow, Berlin

Radomir D. Lukic, Beograd

Sonja Petrovic-Lazarevic, Beograd

Miodrag Cekic, Beograd

Hassan Givsan, Darmstadt

Karl Hahn, Aachen

Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, Kassel

Jens Brockmeier, Berlin

Johannes Rohbeck, Berlin

Walter E. Ehrhardt, Hannover

Horst Müller, Nürnberg

Wim van Dooren, Utrecht

Nicola De Domenico, Messina

Ivan Soll, Wisconsin

Peter Furth, Berlin

Remo Bodei, Pisa

Andreas Arndt, Berlin

Christof Subik, Klagenfurt

José Maria Ripalda, Madrid

Erika Mann, Bad Gandersheim

Johannes Ehrhardt, Bad Gandersheim

Claus-E. Bärsch, Düsseldorf

Anny Kronenwetter, Nürnberg

Berta Konrad, Nürnberg

Rolf Hörndlein, Erlangen

Peter Günter, Zürich

Arif Caglar, Berlin

Friedrich Tontsch, Berlin

Timothy O’Hagan, Norwich

Mubabinge Bilolo, München

Herman van Erp, Tilburg

Solange Mercier-Josa, Paris

Peter Engelmann, Wien

Harald Boehme, Bremen

Otto Schöpel, Bayerisch-Gmain

Daniel Schulthess, Neuchâtel

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